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KIM BARBIER


Die französische Pianistin Kim Barbier sieht sich als Mensch und Künstlerin nicht durch Grenzen beeinträchtigt - seien sie sprachlicher, kultureller oder geographischer Natur. Im Gegenteil. Durch ihre Ausbildung am Pariser Conservatoire erlangte sie besondere Vertrautheit mit französischen Komponisten wie Debussy, Dutilleux, Fauret oder Poulenc. Doch hat sie in ihrer Laufbahn unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und nimmt grundsätzlich keine Präferenzen für sich in Anspruch. Im Rahmen der klassischen Musik fühlt sie sich auf keinen Stil, keine Epoche, kein Werk festgelegt und wüsste unter den herausragenden Komponisten keinen zu benennen, die sie nicht interessierte. Auch aus diesem Grund lebt sie seit langem in Berlin: Sie schätzt Qualität, Internationalität und Offenheit seiner Musikwelt, in der sie Möglichkeiten gefunden hat, sich kreativ zu verwirklichen und weiter zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für eine langjährige Zusammenarbeit mit Musikern des Philharmonischen Orchesters Berlin. Gerade im Bereich der Kammermusik bleibt sie durch diese Kolleg:innen der hiesigen Musikszene eng verbunden und geht von Berlin aus zugleich einer weit verzweigten internationalen Konzerttätigkeit nach.

Jutta Eming